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Das Hauptgebäude und seine Geschichte

Unser markantes Hauptgebäude befindet sich im Stadtkern von Velburg direkt gegenüber dem Rathaus. Es wurde 1822 erbaut und seitdem stetig weiterentwickelt. Nachfolgend ein kurzer Abriss der Entwicklung bis heute.

Der »Kreuzwirt«, wie das Gasthaus vormals hieß, wurde von Josef Gloßner nach seiner Heirat mit der Brauerstochter Rosina Schneeberger aus Breitenbrunn im Jahre 1907 mit 70 000 Goldmark erworben. Er führte die bereits bestehende Brauerei und Landwirtschaft weiter. Der Posthalter, wie nun Josef Gloßner genannt wurde, beförderte mit Pferd und Kutsche, Personen und Güter zum nächsten Bahnhof nach Parsberg und Seubersdorf. Er führte die Posthalterei im Auftrag von Thurn und Taxis. 1923 löste dann das Postauto die Pferdegespanne ab. Das Postamt befand sich bis 1966 ebenfalls im Haus. Eine ihrer beiden Töchter, Resi Gloßner heiratete 1948 den Brauerssohn Georg Knerr aus Neukirchen bei Hemau, der zuerst die Brauerei und später die Mälzerei bis 1970 weiterführte. Inzwischen heiratete deren Tochter Maria den Lehrer Richard Stigler aus Holzheim.

Im Jahre 1970 begann mit dem Gasthof eine entscheidende Veränderung. Durch den Autobahnanschluss stieg die Nachfrage nach Übernachtungsmöglichkeiten gewaltig an. Nun begann das große »Bauen«. Zuerst wurde das Gebäude durch 2 Stockwerke erweitert. Dann baute man das Brauhaus ebenfalls zu Gästezimmern um. 1981 musste die Scheune weichen, um die Bettenkapazität nochmals zu erhöhen. Der Aufschwung erfolgte nicht zuletzt durch die Landesfinanzschule, die ihre Lehrgänge in Velburg abhielt. Es waren teilweise 150 Lehrgangsteilnehmer, die in der »Post« in Vollpension untergebracht waren.

Aus der Gaststätte wurde ein liebevoll ausgestatteter Hotelbetrieb bestehend aus dem Hauptgebäude und zwei Gästehäusern. Drei Aufzüge und verschiedene, geschmackvoll eingerichtete Räume, wie der Postillonsaal, das Jägerstüberl, das Bräu-Gewölbe, die Wirtsstube, der Spiegelsaal, der Kutschersaal und der Rädersaal sorgen für eine Wohlfühlatmosphäre bei den Gästen. Die individuell gestalteten Räume eignen sich bestens für Festlichkeiten aller Art, wie Hochzeiten, Familien- und Betriebsfeiern, sowie für Tagungen. Unsere Küche bietet regionale Spezialitäten in großer Auswahl.

Viele hohe Persönlichkeiten waren schon Gäste unseres Hauses, wie die Cousine der Königin Elisabeth von England, hochrangige Politiker und nicht zuletzt der ehemalige Papst Benedikt XVI, dem unser Essen besonders gut schmeckte, wie aus einem Zeitungsbericht hervorging.

 

Das Anwesen Hotel »Zur Post« ist nun seit 1907 im Familienbesitz.

  • 1907 – 1948Josef und Rosina Gloßner
  • 1948 – 1990Georg und Resi Knerr (Tochter)
  • 1990 – 1995Resi Knerr
  • 1990 – 2009Richard Stigler und Maria Stigler (Tochter)
  • 2009 – dato Richard Stigler jun.

 





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